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Visionen als Salz in der Suppe des Tagesgeschäfts
Diese Ausgabe des P&A-Kompendiums erscheint in einer spannenden Zeit. Die technischen Möglichkeiten explodieren geradezu, fast alles wird machbar. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten arbeiten genau in die gegenteilige Richtung. Auf Betreiberseite gilt Technologie nicht mehr als Kerngeschäft und Wettbewerbsvorteil. Entsprechend wenig Zeit und unternehmerischer Mut werden aufgebracht. Auf Herstellerseite erzwingt die Kostensenkung eine internationale Arbeitsteilung, Applikations- und Entwicklungs- Know-how sind gefährdet. Was kann da dieses Kompendium erreichen, wer wird es überhaupt noch lesen? Doch lassen Sie mich auch die Gegenposition beziehen. Wie wollen die Betreiber einen Flexibilitäts- und Qualitätsvorsprung erreichen wenn nicht durch intelligente Technik? Wie lässt sich der steigende Planungs- und Dokumentationsaufwand - gerade im pharmazeutischen Umfeld - beherrschen ohne geeignete Systeme und Partner? Wie soll aus dem Universum der technischen Möglichkeiten die optimale Problemlösung herausgesucht werden, wenn nicht durch eigene Kompetenz? Und: Wie wollen die Hersteller von Geräten und Systemen sich von der Konkurrenz abheben, wenn nicht durch bessere Komponenten, umfassenderen Service und vertiefte Kenntnis der Kundenprobleme? Wie wollen sie die Komplexität der Geräte beherrschen, wenn nicht durch systematisches und planvolles vernetztes Denken? Vor diesem Hintergrund ist gerade in dieser spannenden Zeit dem Kompendium viel Erfolg zu wünschen. Hoffentlich nehmen sich die Leser die Zeit, den einen oder anderen Artikel durchzuarbeiten, eine Anregung zu prüfen, eine Innovation anzuwenden oder mal wieder ein Fachgespräch zu führen. Hoffentlich finden die Argumente Gehör auch bei den nichttechnischen Vorgesetzten und Kollegen. Hoffentlich werden Visionen sichtbar, die das Salz in der Suppe des Tagesgeschäftes sind und Möglichkeiten eröffnen. Sowohl Hersteller als auch Betreiber sind auf den Know-how-Vorsprung angewiesen. Nutzen wir diese Gelegenheit, ihn zu gewinnen und umzusetzen!Fut |
Neue Qualität der Kommunikation
Viele Strukturen sowohl bei Anwendern als auch bei Lieferanten haben sich in der jüngsten Vergangenheit gravierend verändert. Während bei vielen Anwendern Ressourcen abgebaut wurden und werden, sind die Lieferanten bemüht, entsprechende Kompensation durch Aufbau von zusätzlichen Ressourcen zu gewährleisten. Outsourcing ist sicher ein Schlagwort der heutigen Zeit. Umstrukturierungen bei den Anwendern müssen zwangsläufig zu sich ändernden Abläufen führen, und zwar nicht erst beim Betreiben einer Anlage, sondern bereits in frühen Planungsphasen von Projekten. Während in der Vergangenheit und zum größten Teil auch noch heute bei jedem Projekt für die unterschiedlichen Automatisierungskomponenten wie zum Beispiel Ventile, Feldinstrumente, Analysegeräte und auch Prozessleitsysteme Anfragen an viele Lieferanten geschickt werden, spricht man mehr und mehr vom Main Automation Vendor-Konzept. Dahinter verbirgt sich das Ziel, so viel wie möglich aus einer Hand zu beschaffen und so wenig wie möglich Schnittstellen zu erzeugen. Dieses Konzept bedarf aber auch einer grundlegenden Änderung der Anwender/Lieferanten-Beziehung, will man die durchaus daraus resultierenden Vorteile auch nutzen. Bei der herkömmlich praktizierten Vorgehensweise, möglichst viele Angebote zu erhalten und zu vergleichen, müssen Spezifikationen zwangsläufig auf ein gemeinsames Ganzes reduziert werden, um jedem potenziellen Anbieter die Möglichkeit zu eröffnen, sein Angebot abzugeben. Die in der Praxis nicht zu vernachlässigenden Vorteile einzelner Anwender werden bei dieser Methode nicht ausreichend berücksichtigt. Die Anbieter können auf ihre Vorteile eigentlich nur in Form von Alternativen oder Optionen aufmerksam machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Angeboten wird in der Regel daher meist nur Fit for Purpose. Das ist in der heutigen Situation aber möglicherweise nicht der adäquate Weg, Projekte zu realisieren. Vermeintliche Soft-Facts können für den langen Betrieb einer Produktionsanlage enorme finanzielle Auswirkungen haben, Sparpotenziale bleiben unter Umständen ungenutzt. Auch technische Weiterentwicklungen ändern die gewohnten Vorgehensweisen. So muss der Anwender zum Beispiel bei Einsatz von Feldbustechnologien bereits zum Zeitpunkt der Entscheidung für ein Prozessleitsystem auch bei der Instrumentierung Entscheidungen fällen, während das ansonsten meist Monate später erforderlich war. Neue Konzepte wie das angesprochene Main Automation Vendor-Konzept erleichtern die Anpassung an die oben beschriebenen strukturellen Veränderungen einerseits, bieten aber darüber hinaus auch noch zusätzliche Vorteile. Einige davon sind: Spezifikationen können Möglichkeiten von Lieferanten und deren Technologien von Anfang an nutzen und auch verfahrenstechnisch berücksichtigen; die Verantwortung wird auf wenige Lieferanten oder besser Partner verteilt, Schnittstellen werden auf ein Minimum reduziert; gravierende Kosteneinsparungen bei der Beschaffung können erzielt werden, da nicht mehr viele Angebote verglichen werden müssen, die ohnehin naturgemäß nur im Bereich Fit for Purpose vergleichbar sind; Vertriebskosten können eingespart werden; den Nutzen davon haben sowohl Anwender als auch Lieferanten. Verbesserung der Performance einer Produktionsanlage können möglicherweise von Lieferanten garantiert werden; sie können vom eingesparten Kapital finanziert werden. Natürlich erfordert eine solche, aus meiner Sicht wünschenswerte Vorgehensweise, deren Anfänge wir derzeit erleben, eine neue Qualität der Kommunikation zwischen Anwendern und deren Partnern auf der Lieferantenseite. Eine Garantie, ein Produkt günstiger herzustellen, kann der Lieferant eben nur geben, wenn ihm die derzeitigen Produktionskosten bekannt sind. Hier ist sicher noch ein Umdenken erforderlich, aber sehr lohnenswert. Beide, die Anwender und die Lieferanten würden davon pro- fitieren - eine klassische Win-Win-Situation.Fut |
Die Messe bleibt ein wichtiges Forum
Für die Namur als europäische Interessenvertretung der Anwender von Prozessleittechnik in der chemischen und pharmazeutischen Industrie ist die Interkama+ die bedeutendste Leitmesse auf diesem Gebiet. Wie wir aus einer Umfrage wissen, haben 23 Prozent der Besucher aus Namur-Mitgliedsfirmen auch die Factory Automation besucht. Dies zeigt, wie wichtig eine ganzheitliche Darstellung der Automatisierungstechnik ist. Die Hannover Messe bietet die einmalige Möglichkeit, die ganze Welt der Automatisierung an einem Ort und zur selben Zeit präsentiert zu bekommen. Häufig wird vom Zusammenwachsen der Interkama+ und der Factory Automation gesprochen. Dies erfolgt in Teilbereichen. Während die Unterschiede in der Feldebene, zum Beispiel bei Durchflussmessungen, Online-Analysengeräten, Regelventilen, Sicherheitsanforderungen wie Ex- Schutz und Redundanz, sehr deutlich sind und anforderungsbedingt auch bleiben werden, wächst die Unternehmens- und Betriebsleitebene zusammen. Aussteller von Automatisierungssystemen entwickeln und vermarkten überwiegend universell einsetzbare Komponenten. Komponenten, die für die Fertigungsindustrie entwickelt wurden, finden Einzug in die Chemie, weil durch die hohen Stückzahlen die Preise deutlich gesunken sind. Die Welt der Kommunikation und Automation - immer komplexer und schnelllebiger - wächst zusammen. Man stellt jedoch auch fest, dass das Spezialwissen der Hersteller der Prozessindustrie über branchenspezifische Produktionsverfahren abnimmt. Sie fokussieren sich auf ihr Kerngeschäft. Aber auch die Hersteller von Automatisierungskomponenten verfügen über kein spezifisches Chemie-Know-how. Dadurch entsteht eine Lücke zwischen Branchen-Know-how der Hersteller und komplexem Automatisierungs- Know-how beim Betreiber. Diese wird durch Solution Provider ausgefüllt, die oftmals aus ausgegliederten Ingenieur-Bereichen der Industrie entstanden sind. Deshalb wollen wir das Thema Engineering und Services stärker ins Bewusstsein der Besucher (und Aussteller) rücken - und zwar nicht nur auf dem Forum Interkama+. Es wäre fatal, wenn sich die Hannover Messe zu einer reinen Komponentenmesse entwickeln würde. Wir brauchen Lösungen für unsere Fragen, das heißt wir benötigen die Solution Provider, die Engineering- Firmen, die Serviceunternehmen, die die oben erwähnte Lücke zwischen den Herstellern von Automatisierungssystemen und Produzenten von chemisch-pharmazeutischen Produkten schließen. Umfragen bei Besuchern und Ausstellern des Namur-Standes Engineering und Services haben ein sehr positives Echo erzeugt. Das Forum ergänzt die Interkama+ durch Podiumsdiskussionen von Experten zu Themen wie Industrielle Kommunikation, Production Excellence, Feldgeräte, Engineering und Services, Applikation und Architektur sowie Sicherheit. Die gute Resonanz der Zuhörer und die Anerkennung auch der Aussteller zur hohen Qualität und Attraktivität bestärkt uns darin, das sehr erfolgreiche Forum Interkama+ weiter zu führen. Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Forum war die Prozessführung. Betrachtet man den Lebenszyklus eines chemischen oder pharmazeutischen Produktes von den Rohstoffen bis zum Vertrieb, dann wird deutlich, dass neben der klassischen Chemie auch Abfüllung, Lagerung, Verpackung usw. eine wichtige Rolle spielen - Kernkomponenten der Factory Automation. Der Schlüssel zum erfolgreichen Process Management ist eine möglichst komplette System- und Prozessintegration, in der Fachpresse auch häu- fig als hybride Automation bezeichnet. Diese besteht jedoch nicht nur aus Fertigungs- und Prozessautomation. Die eigentliche Wertschöpfung erfolgt erst durch Optimierung der Produktionsprozesse unter Einbeziehung aller logistischen Prozesse. Dazu werden sowohl Supply Chain Optimization und Betriebsführungssysteme mit diversen Funktionalitäten wie Produktionsplanung, Performance Monitoring und Data Mining sowie Advanced Process Control,Verfahrens- und Trainingssimulatoren, Asset Management Systeme, usw. benötigt. Hier erwarten wir neue Impulse durch die Digital Factory, die 2006 das Thema MES-Systeme verstärkt aufgreifen möchte. Dies wird von uns sehr begrüßt.Fut |
Erfolgreiche Kooperation von Industrie und Hochschule
In den letzten Jahren ist unverkennbar, dass Industrie und Hochschulen aufeinander zu gehen. Hochschulen einerseits sind vor dem Hintergrund klammer öffentlicher Haushalte zunehmend darauf angewiesen, Drittmittel aus der Industrie einzuwerben. Für viele Industrieunternehmen andererseits wird es aufgrund des wachsenden Kostendrucks immer schwerer, Entwicklungsarbeiten selbst durchzuführen. Insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen ist es oft nicht leicht, Informationen über Ergebnisse der Grundlagenforschung zu erhalten und diese direkt umzusetzen. Welches sind nun die entscheidenden Erfolgsfaktoren, Ergebnisse der Grundlagenforschung, die an Hochschulinstituten erarbeitet werden, möglichst zeitnah in neue Produkte mit hoher Wertschöpfung umzusetzen? Die wichtigste Voraussetzung einer erfolgreichen Kooperation zwischen einem Hochschulinstitut und einem Industrieunternehmen ist zunächst einmal, dass beide Seiten die Randbedingungen der anderen Seite vorbehaltlos akzeptieren. Auf Seiten der Hochschule bedeutet dies, dass sie den Firmen in puncto Zeitmanagement, Flexibilität auf schnell wechselnde Randbedingungen und Vertraulichkeit so weit wie möglich entgegenkommt. Eine Firma muss akzeptieren, dass es zum Auftrag der Hochschule gehört, Forschung und Lehre zu betreiben. Dies bedeutet, dass die Forschung meist von Doktoranden durchgeführt wird, die zwar deutlich billiger sind als entsprechend qualifizierte Mitarbeiter in der Industrie, diese aber noch in einem Lernprozess stehen und ihre Ergebnisse in der Dissertation sowie in wissenschaftlichen Journalen publizieren müssen. Sind diese unabdingbaren Gegebenheiten akzeptiert, kann schnell eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Wesentlich ist dann, dass das einmal definierte Projekt durch den industriellen Partner intensiv begleitet wird. Aus eigener Erfahrung speziell mit KMUs weiß ich, dass dies leider nicht immer selbstverständlich ist. Selbst wenn die Mittel für die Finanzierung der Hochschulforschung bereitgestellt werden können, fehlt oft die Bereitschaft, den Mitarbeitern des eigenen Unternehmens zusätzliche Freiräume für die interne Begleitung der Projektarbeit einzuräumen. Der erforderliche Zeitaufwand, um wirklich etwas bewegen zu können, wird oftmals unterschätzt. Wichtig ist aus Sicht der Hochschule weiterhin, dass nach einigen kürzeren Vorversuchen die Finanzierung über einen überschaubaren Zeitraum - am besten ein Jahr oder länger - gesichert ist. Der Hochschulforscher muss lernen, Meilensteine klar zu definieren und diese - soweit es im Rahmen der Forschung möglich ist - im gesetzten zeitlichen Rahmen auch zu erreichen. Abschließend sei ein Beispiel einer größeren Kooperation zwischen einem kürzlich an der Friedrich-Alexander-Universität eingerichteten Graduiertenkolleg Disperse Systeme für Elektronikanwendungen und dem Science to Business Nanotronics der Degussa erwähnt, in dem neue Wege der Zusammenarbeit gegangen werden. An der Universität arbeiten sieben Arbeitsgruppen der Physik, Chemie, Werkstoffwissenschaften, dem Chemie- und Bioingenieurwesen und der Elektrotechnik im Sinne einer Technologieplattform an einem wissenschaftlich und wirtschaftlich sehr attraktiven Thema eng mit Wissenschaftlern der Degussa zusammen. Die Degussa wiederum bringt erhebliche Mittel in Form von Weiterbildungsveranstaltungen, Projektmanagementwerkzeugen, Materialien bis hin zur Betreuung von Doktoranden im Rahmen von zeitlich befristeten Aufenthalten beim Industriepartner ein. Die Vorteile für beide Seiten sind offensichtlich: Die Doktoranden erforschen grundlegende Fragen an visionären Produkten, die Industrie erhält die Expertise sehr verschiedener Gruppen aus einer Hand. Die Doktoranden lernen, von Anfang an Fragen der Umsetzung im Blick zu behalten. Sowohl Hochschule als auch Industrie haben sich in diesem Fall aufeinander zu bewegt: Während die Degussa ihre Tore weit für die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit geöffnet hat, akzeptiert die Hochschule ein Zeitmanagement mit festgelegten Meilensteinen. Wesentlich ist allerdings, dass auch hinreichend Freiräume für kreative (Um-)Wege bleiben.Fut |
Technikmessen der Zukunft- wohin geht die Reise?
Ausstellungen und Messen der Zukunft werden kaum etwas gemeinsam haben mit den Veranstaltungen von gestern - so oder ähnlich die Einschätzung zahlreicher Trendscouts und selbst ernannter Experten. Wobei das Kommunikationszeitalter ja längst begonnen hat - und wirklich sicher ist bisher lediglich eins: Das ureigene Bedürfnis von uns Menschen, gelegentlich von Angesicht zu Angesicht miteinander zu reden, ist ungebrochen. Daran hat auch die globale Vernetzung nichts geändert. Ganz im Gegenteil, mit gestiegenem Radius unserer Aktivitäten in Industrie und Forschung ist der Bedarf nach persönlicher Kommunikation heute höher denn je. Limitiert allerdings durch die Inflation von Veranstaltungen, ein generelles Informationsüberangebot und allgegenwärtigen Termin- und Kostendruck. Unverändert jedoch gilt: Nirgends ist es leichter, die Mehrzahl der maßgeblichen Akteure einer Branche zu treffen als auf den so genannten Leitveranstaltungen, die sich weltweit für alle Industriezweige als Kommunikationsdrehscheibe etabliert haben. Bemerkenswert übrigens, dass größenordnungsmäßig 50 Prozent dieser Leitmessen - mit sukzessive steigendem Auslandsanteil bei Besuchern wie Ausstellern - hierzulande statt- finden; Deutschland ist als Messeland weltweit immer noch die Nummer eins. Unabhängig hiervon hat sich eine Reihe von Spezialveranstaltungen etabliert, die Teilsegmente in der Tiefe abbilden. Neben Leitmessen und Spezialveranstaltungen sind in einigen der emerging markets, vorwiegend in Fernost, darüber hinaus regionale Ableger entstanden. Einer jedoch, nämlich der Aussteller, muss den Spaß letztlich bezahlen - und er sieht es zunehmend weniger ein. Schwer haben dürften es daher zukünftig wohl die mittleren Events, die einerseits nicht wirklich spezialisiert und andererseits nicht global aufgestellt sind. So hat die Flurbereinigung in diesem Mittelsegment längst begonnen. Road-Shows wiederum, obwohl als kostengünstige und zielgenaue Alternative gelegentlich gepriesen, sind kein Weg zu neuen Kontakten. Welche sonstigen Trends zeichnen sich ab? Transparenz und Kompaktheit werden zu einem hohen Gut. Kürzere Veranstaltungszeiten, rückläufige mittlere Standgrößen, auf griffige Themen reduzierte Botschaften in der Standpräsentation anstelle des immer noch häufig anzutreffenden Gemischtwarenladens sind hierfür Indizien. Die professionelle Aktivierung bestehender Kundenkontakte bereits im Vorfeld wird als routinemäßige Hausaufgabe nicht nur von den Branchengrößen wahrgenommen. Die gelegentlich proklamierten Erlebniswelten anstelle faktenorientierter Präsentation hingegen werden sich kaum durchsetzen. Schließlich erhofft sich der Fachbesucher vor allem Lösungsansätze bei der Bewältigung anstehender Projekte, weniger eine Befriedigung seines Erlebnishungers. Veranstalter und Messegesellschaften ihrerseits sind aufgerufen, das Ohr möglichst nah am Puls des Kunden zu haben. Insofern hat das Überangebot an Veranstaltungen - mithin der Wettbewerb - auch sein Gutes, bietet er dem Aussteller doch Alternativen. Informelle Kooperationen von Veranstaltern wiederum könnten ein Beitrag sein, zum Nutzen des Ausstellers Synergieeffekte ins Spiel zu bringen. Als einen ersten Ansatz in diese Richtung mag der geneigte Aussteller das im November 2005 zeit- und ortsgleich mit der InterkamaAsia stattfindende AchemAsia Satellite Symposium verstehen, das die Dechema im Sinn einer konzertierten Aktion in Abstimmung mit der Hannover Messe durchführen wird auf dem von dieser gemeinsam mit den Messegesellschaften aus München und Düsseldorf betriebenen neuen Shanghai ExpoCentre.For
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Geräte zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Braucht die chemische Industrie noch PLT-Geräte-Prüfstellen?For |
Mehr DC-Power trotz Eigensicherheit
Neues Energieversorgungskonzept verspricht höheren Leistungsumsatz im explosionsgefährdeten BereichFor |
Automatisierung schreitet voran
VDMA-Studie über Trends und Entwicklungsbedarf in der VerfahrenstechnikFor |
Prozesskenntnis stützt Integration
Durchgängige Automatisierung der Betriebsleitebene am Beispiel eines Biopharma-ProzessesFor |
Integration schafft Mehrwert
Anlagennahes Asset Management erhöht die Verfügbarkeit der AnlageA&B
A&B |
Mit Merkmalleisten zum Elektronischen Workflow
Erfahrungen aus einem Pilotprojekt zum Produktdatenaustausch für PLT-Geräte und SystemeA&B |
Objektorientiertes Rohr(klassen)management
Gewerkeübergreifendes Zusammenspiel unterstützt praxisnahe RohrleitungsplanungA&B |
Verborgene Optimierungspotenziale
Advanced Process Control verbessert die Performance von Ammoniak-ProduktionsanlagenA&B |
Stufenweise Modernisierung von Prozessleitsystemen
Maßgeschneiderte Migrationslösungen für Visualisierung, Leittechnik und prozessnahe AutomatisierungA&B |
Gegen Produktionsstopps und Ressourcenverschwendung
Ultraschalldiagnosegerät findet Leckagen und Defekte auch an schwer erreichbaren StellenV&O
V&O |
Der Vielfalt gerecht werden
Flexible Kombination geeigneter Misch- und Dispergiermodule reduziert KostenV&O |
Verfahrensanpassung statt Produktkonditionierung
Extrem hygroskopische Stoffe sicher gelagert und gefördertV&O |
Membranfiltration für feine Stäube
Mechanisch stabile Starrkörperfilter verlängern Standzeiten bei der FeinstaubabscheidungV&O |
Optimaler Wärmeaustausch verkürzt Produktionszeiten
Effizient arbeitender, indirekter Wärmetauscher für SchüttgüterV&O |
Blitzblanke Halbrohrschlange
Spezialbehandlung bei der Emaillierung vermeidet Rissbildung bei hohen TemperaturgradientenV&O |
Prozesserhitzern Dampf gemacht
Kostengünstige Effizienzsteigerung der Verbrennung fossiler Brennstoffe bei gleichzeitiger Reduzierung der NOx-EmissionenV&O |
Abschied vom Energiefresser
Kostensenkung durch wirtschaftlich und umweltfreundlich ausgelegte RückkühlsystemeP&M
P&M |
Das Problem mit dem Gasballast
_und wie man bei Durchflussmessern nach dem Coriolis-Prinzip damit umgehtP&M |
Drei auf einen Streich
Neuer Ultraschallsensor ermöglicht multifunktionale AbwasserüberwachungP&M |
Richtungsweisender Sensor
Bidirektional arbeitender thermischer StrömungssensorP&M |
Konkurrenzfähig auch beim Preis
Berührungslose Füllstandmessung von Schüttgütern - Radar schlägt UltraschallP&M |
Gezielte Anpassung an den Prozess
Anwenderorientierte Methodenentwicklung für Prozess-GaschromatographenP&M |
Prozessoptimierung durch Online-Partikelgrößenanalyse
Verbesserte Prozesssicherheit in der MetallpulverproduktionP&M |
Trocknungszyklen reduziert
Inline-Prozessanalyse in Echtzeit mit Hilfe der FT-NIR-Spektroskopie in der pharmazeutischen IndustrieP&M |
Datenspeicher schafft Durchblick
FDT/DTM-Technologie und FRAM-Speichertechnik für die ProzessdiagnoseP&M |
Leistungsstarke Spürnasen
Miniaturisierte Gaschromatographie-Module verbessern Prozesse in der ChemieP&M |
Leitsystemarchitektur unter der Lupe
Client/Server oder Verteiltes System - was passt für welche Anlage der Prozessindustrie?P&M |
Panels bereit für die Validierung
GMP-gerechte Aufbereitung validierungspflichtiger Daten wird einfacherP&M |
Lückenlos durch den Prozess
Sicherheit durch den Nachweis aller Produktionsschritte gemäß ISA-StandardsP&M |
Verbindung zum Ex-Bereich
Moderne Installationssysteme koppeln Feldebene und ProzessleitsystemP&M |
Vermascht zu kollisionsfreier Übertragung
Neue Netzwerk-Technologie steigert Ethernet-Performance und bietet höhere VerfügbarkeitP&M |
Schützenhilfe fürs Asset Management
Feldbus-Funktionen zur Geräteidentifikation und -wartung schaffen Mehrwert im gesamten GerätelebenszyklusP&M |
Feldbus für Einsteiger
Komplettlösung unterstützt Migration von Hart-Feldgeräten an Foundation Fieldbus und Profibus PAP&M |
Sprung in die Oberliga
Hart-Lösungskonzepte für Ex i-Trennstufen und Ex-Remote- und I/O-SystemeP&M |
Multifunktional steuern und automatisieren
Prozessorgestützte Lösungen für integrierte Steuerung,Regelung, Visualisierung und VernetzungA&Z
A&Z |
Vorsprung durch Direktantrieb
Hochleistungs-Torque-Motoren in Permanentmagnet-Technik senken die Lebenszykluskosten und erhöhen die VerfügbarkeitA&V
A&V |
Druckstöße und Kavitationsschläge vermeidbar
Betriebserfahrungen mit Absperarmaturen in flüssigkeitsfördernden RohrleitungssystemenA&V |
Schwächen der Membrantechnik ausgemerzt
Sterilventil mit Faltenbalgtechnik auch für geringe Volumenströme wirtschaftlichA&V |
Wegweiser für Anlagenplaner
Internetpfadfinder hilft bei der Suche nach der geeigneten AbsperrklappeA&V |
Eine Lanze für CIP
Effizientes Cleaning in Place gewinnt auch in der chemischen Industrie an BedeutungA&V |
Dichtungen für höchste Ansprüche
FDA-konforme Perfluorelastomere mit FCN-Nummer für Pharma-ProduktionA&V |
Sicher geleitet
Richtiger Schlauch und passende Verbindung für mehr Sicherheit beim Transport gefährlicher MedienA&V |
Wirtschaftliches Schweißen im Rohrleitungsbau
Ekonor-Schweißverfahren liefert hochwertige Schweißergebnisse bei verkürzter BearbeitungszeitD&K
D&K |
Regelmäßige Druckluft-Audits statt Flickwerk
Wirtschaftliche Druckluftsysteme durch Zusammenarbeit von Anwendern und HerstellernD&K |
Online-Diagnose von Pumpenventilen
Steigerung der Anlagenproduktivität und Senkung der LebenszykluskostenD&K |
Detektionshöhe minimiert
Spezialschalter macht Flachsaugerpumpe für niedrigste Flüssigkeitsstände fitS&E
S&E |
Effektive Programmierhilfe_
Ursache-Wirkungs-Programmierung reduziert Engineering-Aufwand und InbetriebnahmekostenS&E |
Funktionale Sicherheit mit eigensicheren Bausteinen
Aufbau von Sicherheitssystemen nach IEC 61508 in Ex-Bereichen mit konventionellen Ex i-Trennstufen und Ex-Remote I/O-SystemenS&E |
Neue Einsatzmöglichkeiten für Lichtwellenleiter
Sichere Übertragung von Steuerungssignalen in explosionsgefährdeten Bereichen der ProzessindustrieS&E |
Echtzeit-Ethernet in der Sicherheitstechnik
Vernetzung mit Ethernet bis zur Sensor- und AktorebeneS&E |
Internationalen Sicherheitsstandards gerecht werden
Atex-zertifizierte Betriebsmittel in Schutzart Eigensicherheit sind für den weltweiten Einsatz gerüstetS&E |
HMI-Konzepte für den Ex-Bereich
Anwendungsgerechte Umsetzung explosionsgeschützter PCs und Bildschirmarbeitsplätze auf Basis unterschiedlicher Ex-ZündschutzartenS&E |
Konstruktive Finessen für erhöhte Explosionssicherheit
Maßgeschneiderte Flammendurchschlagsicherungen für höhere Temperaturen und DrückeS&E |
Hygienegerechter Ex-Sensor erhöht Maschinensicherheit
Berührungslos wirkende Magnet-Sensoren ersetzen elektromechanische SicherheitsschalterS&E |
Bodenreinigung im Ex-Bereich
Vorteile Atex-gerechter Reinigungsmaschinen und Industriesauger gegenüber manueller ReinigungL&V
L&V |
Keine Chance für Ausreißer
Mit zeitnahen Gewichtsdaten bei der Füllmengenkontrolle auf Trends schnell reagierenL&V |
CE-Zeichen leichter verdient
Abfüllautomaten und Explosionsschutz nach Atex-Richtlinie 94/9 EGL&V |
Kennzeichnung für alle Fälle
Steuerung und Beschleunigung von Produktions- und Logistikabläufen mit EtikettenL&V |
