Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die BASF starteten eine Langzeitstudien. Mit 5 Mio. Euro Forschungvolumen sollen mögliche Langzeiteffekte von Nanopartikeln in der Lunge untersucht werden.Die Studien sind auf vier Jahre ausgelegt und richten sich nach den Prüfvorgaben der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development). Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf der Untersuchung von Wirkungen im Bereich niedriger Belastungen, die für den Arbeitsplatz und die Umwelt eine große Bedeutung haben. „ Mit der Studie werden erstmals chronische Wirkungen von Nanomaterialien im Niedrigdosisbereich ermittelt. Auf dieser Basis ist es möglich, Risiken abzuschätzen und Grenzwerte abzuleiten. Damit bringen wir den Gesundheits- und Umweltschutz ein großes Stück voran ”, sagt Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Damit ist Deutschland führend in der Sicherheitsforschung bei Nanomaterialien.
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