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Erschienen in: P&A Dezember 2009, S. 6
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Nachhaltigkeits-Leuchttürme in der Chemie

Bayerstartet ein umfassendes Programm mit acht sogenannten Leuchtturmprojekten in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Klimaschutz. Ziel ist es, die Produkte des Unternehmens sowie das Know-how der Mitarbeiter in die internationalen Projekte einzubringen, um überall auf der Welt eine nachhaltige Entwicklung weiter zu forcieren. Weltweit sollen mehr als 15 Millionen Menschen direkt profitieren – durch Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des ökonomischen und sozialen Umfelds. Auch ökologisch soll das Nachhaltigkeits-Engagement von Bayer messbare Auswirkungen haben: Der Konzern will die Energieeffizienz in der Produktion bis 2013 um zehn Prozent gegenüber 2008 steigern, was einer Einsparung der jährlichen Treibhausgas-Emissionen von 350.000 Tonnen entspräche. Zudem sollen durch eine neue Technologie zur Chlorproduktion die Treibhausgas-Emissionen um weitere 250.000 Tonnen bis 2020 gesenkt werden. Aufgrund der Vermarktung dieser Technologie ergibt sich sogar ein Einsparpotenzial von fünf Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen pro Jahr. Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning betonte die Bedeutung einer an ethischen Werten und den Prinzipien des Corporate Governance Kodex ausgerichteten Unternehmensführung und plädiert für Weitsicht und die nötige kaufmännische Vorsicht, um Unternehmen so zu führen, dass sie krisenfest sind und damit langfristig wettbewerbsfähig und erfolgreich bleiben.

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